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Google talk

Langsam kommt auch Google dahinter wie das Erfolgsprinzip iPod funktioniert. Wer Songs aus dem iTunes Music Store kauft ist gezwungen sich einen iPod zu kaufen, damit er die Songs auch unterwegs hören kann.
Das dachte sich vermutlich auch Google, die ihren Dienst Google-mail gegenüber vielen Kritikern verteidigen mussten. Um also mehr Kunden für Gmail zu gewinnen, verbundeln sie die Mailaccounts mit dem neusten Dienst Google talk. Wer den IM-Dienst nutzen möchte braucht zwingend einen Gmail-Account.

Der Entwicklungsaufwand seitens Google ist gering, denn Google talk basiert auf dem Open-Source-Protokoll Jabber. Der Aufwand für den Client hielt sich deshalb wohl in Grenzen und einen Jabber-Server aufzusetzen ist kinderleicht. Die Schlagzeilen, dass Google ein eigenes Instant-Messaging-System entwickelt hat sind reichlich übertrieben zumal Google seinen Jabber-Server gegenüber anderen Servern abgeschottet hat.

Erwähnenswert ist ist googletypische schlanke und funktionale Oberfläche, die sich gegenüber den werbeverseuchten Konkurrenzsystemen positiv hervorhebt.
Verfügbar ist Google talk nur für Windows, wobei Linux- und Mac-Clients, die Jabber beherrschen sich ebenfalls am Google-Server anmelden können.

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