Da stehen wir nun als Wahlvolk und Stimmvieh vor unserem politischen Willen und haben unsere politischen Rechte an Menschen abgegeben, die nur den Machterhalt bzw. Machtgewinn im Sinn haben. Herr Schröders Auftritt in der Berliner Runde beschämt mich, im Angesicht der vor uns liegenden Probleme. Eine Einigung, wer dieses Land führen wird, ist nicht in Sicht und ein Gezerre am Amt des Bundeskanzlers ist unredlich. Die Realität ist, dass die Union weit hinter Ihren Erwartungen zurückgeblieben ist und die SPD in gleichen Teilen in ihrer Aufholjagd hinzugewonnen hat. Trotzdem gibt es eine hauchdünne, aber doch eindeutige Mehrheit für die CDU/CSU.
Der Bundespräsident muss einen Kandidaten zur Bundkanzlerwahl im Bundestag formal vorschlagen.
Zum Kanzler gewählt ist, wer die Stimmen der Mehrheit der Mitglieder des Bundestages auf sich vereinigt
Steht im Grundgesetz in Artikel 63, Absatz 2
Hätte Angela Merkel eine Mehrheit im Bundestag? Vermutlich nicht, denn Linke.PDS wollten eine Schwarz-Gelbe Koalition verhindern und bei einer Wahl zum Bundeskanzler könnte es für Gerhard Schröder mit den Stimmen von SPD,Grünen und Linke.PDS trotzdem reichen auch wenn die SPD eine Regierungszusammenarbeit mit der Linken ausgeschlossen hat. Eine wochenlange Schlammschlacht ist das Letzte was wir nun brauchen und das selbstgefällige und arrogante Auftreten des siegesgewissen Herrn Schröder lässt mein Frühstück wieder hochkommen, allerdings das von gestern.