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Archive for November, 2006

Heute vor einem Jahr…

… wurden (wie jedes Jahr) in China erst jetzt die Heizungen aufgedreht. Wir lasen das bei Hochparterre International.

“uhuuu!!!! Die Heizung ist an! Es gibt doch eine Heizung hier, und sie ist an! Endlich muß ich nicht mehr frieren!” schieb Tanja im Jahre 2001.

Im T-Shirt sitzend staune ich über andere Zeiten und andere Regionen, bei 22° am 15. November während die Chemie-Chicks draussen die Plautzen in die Sonne halten.

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Deutsche Plattenaufleger und ihre Wohnzimmer

Sehr interessante Fotoreihe über die Wohnzimmer deutscher Plattenaufleger..

Echte Männer brauchen auch gar keine Tapeten, oder Lawrence?
(via)

Viel interessanter als die Schreibtische deutscher Chefredakteure.

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23 bitte 17, 23 bitte 17

Also schnell mal den Supermarkt hier verlassen und zur Kasse des Einrichtungsberaters Don Alphonso schlendern,

Drinnen ist es so, wie es nun mal in Läden ist, die Badeschaum in Konfettiform verkaufen, Lipgloss mit Glitter und Kerzenhalter mit goldenen Plastikengerln. Solche Geschäfte ziehen Frauen magisch an und verwandeln Männer in verlegenere Trottel, als es ein reizwäschegeschäft je vermögen würde. Dort können sie wenigstens Haut sehen, hier jedoch sehen sie die lediglich die Staubfänger eines Lebens im Konsumabfall, und zumindest ahnen sie, dass hier etwas fundamental falsch läuft in ihrem Leben.

um danach noch beim Paarberater Don Dahlmann Nützliches über Zwischenmenschliches zu erfahren.

In jenem Moment lag meine Einstellung zu dem Thema ganz eindeutig in der These, dass es eine Unverschämtheit ist, dass es immer nur heißt, dass Männer immer zu früh kommen. Es ist eine allgemein, weltweit akzeptierte Tatsache, dass zu früh kommen immer noch besser ist, als wenn man sich verspätet. Warum also nicht die Frauen mal zu ein bisschen Eile ermahnen, und wenn sie dann immer noch zu spät kommen, lernen Sie halt ihre Lektion. “Ich war beim Bund, da wurde mir Pünktlichkeit eingehämmert, musste Dich beim nächsten Mal eben beeilen” murmelte ich

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Second Life bores me

Das Thema Second Life ist durch für mich. Ich habe in der Vergangenheit immer wieder versucht mich mit diesem virtuellen zweiten Leben anzufreunden - vor allem weil ich durchaus Affinitäten zu virtuellen Landschaften habe und ich mich in Anarchy-Online oder Word of Warcraft wohl gefühlt habe - aber durch die schlechte technische Umsetzung dieser Second-Life-Welt habe ich nie einen echten Zugang gefunden. Ich verfolge Aufmerksam die Entwicklung von Second Life bei Markus Breuer und komme nun immer mehr zu der Erkenntnis, dass Second Life jeden Tag immer uninteressanter wird. Nicht für die Konzerne und Investoren aber für mich als Benutzer. Es vergeht kein Tag an dem nicht eine neue Firma in Second Life Einzug hält und ich frage mich bei jedem neuen virtuellen Palast, der dort errichtet wird nach dem Nutzen für mich als potentieller Bewohner. Wozu die virtuellen Adidas-Schuhe, wozu die Toyota-Automobile, wozu die mittlerweile unzähligen virtuellen Headquarters der Konzerne?

Jetzt wo der Springer-Verlag gewissermaßen in Second Life vertreten ist und plant eine Bild-Zeitung über das Geschehen in Second Life herauszugeben, jetzt wo Big-Brother einen Container dort aufstellt ist Second Life für mich erst recht kein Thema mehr. Uninteressant. Der Bogen wurde überspannt und er wird in Zukunft wahrscheinlich noch sehr viel mehr strapaziert werden.

Dumpfe TV-Shows habe ich schon im realen Leben und mit Werbung werde ich auch schon im Web 1.0 und Web 2.0 belästigt. Da brauche ich keinen Web 3.0 Layer als Überschicht damit die Werbebotschaften der Konzerne mich penetrieren können. Wozu das reale Leben in einer virtuellen Welt abbilden? Liegt der Reiz einer virtuellen Welt nicht auch darin begründet, dass sie sich von der Realität unterscheidet?

Es wird Zeit, dass die Blase 2.0 mal wieder zum Platzen kommt und zu einer erneuten Bereinigung führt. Die damals beteiligten Konzerne wissen noch allzu gut, wie schnell die Euphorie in Katzenjammer umschlagen kann und betrachten das Geschehen diesmal mit einigem Abstand. Allerdings sind die Investitionen - um in Second Life Fuß zu fassen - dermaßen gering, dass eine weitere Zunahme von Aktivitäten dieser Art zu befürchten ist. Schade drum. Vielleicht macht es die Konkurrenz besser.

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Beat ‘em up testgepresst

Konkurrenzlos friedlich.
Vorurteilsfrei.
Disco, ohne Nebelmaschine.
disco, von discere
no need for Poserpoesie.

fight.

dj synflood - testpressing mix (Achtung: 2h 47m lang)

tracklisting

dj synflood

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