Wordpress 2.1
Ich denke ich kann es wagen. Hier läuft nun auch Wordpress 2.1 alias Ella. Bei Unregelmäßigkeiten bitte kurz einen Kommentar hinterlassen! Danke!
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Steve Jobs hat einen offenen Brief verfasst und äußert sich zu der aktuellen Diskussion rund um den Einsatz von Digital Rights Management. Dieser Brief ist auf den ersten Blick erstaunlich offen und mutig, denn er schiebt den schwarzen Peter in Richtung Musikindustrie und weist jegliche Kritik, die Apple in den vergangenen Monaten überwiegend von europäischen Verbraucherschutzeinrichtungen einstecken musste, von sich. Er ist aber auch ein Befreiungsschlag und ein Zeichen, dass die Probleme in Europa nicht ausgesessen werden können. Ohne die Details des Briefs wiederholen zu wollen gibt es für Apple drei mögliche Wege die Zukunft des iPod-iTMS-Modells zu sichern, wobei letztendlich nur zwei der drei Strategien übrig bleiben.
1. Alles bleibt wie es ist. FairPlay-DRM wird weiterhin eingesetzt
2. Apple lizenziert das FairPlay-DRM an andere Anbieter von Musik (Spoiler: Das wird nicht passieren, wie man dem Brief entnehmen kann)
3. Apple bietet nur noch DRM-freie Musik an
Erstaunlich ist die Bestätigung, dass im Schnitt nur 22 im iTMS gekaufte Titel auf jedem iPod zu finden sind. Das ist nicht viel und bestätigt Aussagen eines Plattenlabel-Bosses, dass iPods überwiegend anders befüllt werden, z.B. aus konvertierten CDs, Podcasts oder aber auch aus illegalen Quellen. Erstaunlich auch deshalb, weil Apple bisher konsequent auf die Veröffentlichung solcher Geheimnisse verzichtet hat. Diese Zahlen belegen, dass für iPod-Besitzer der iTMS eher unbedeutend ist und die Betankung aus anderen Quellen geschieht. Die Behauptung, dass der iTMS ein Zugpferd für iPod-Verkäufe sei, lässt sich nicht mehr so einfach aufrechterhalten und deshalb ist Jobs offen für die Lizenzierung DRM-freier Musikdownloads.
Jobs weiß genau, dass auf mittelfristige Sicht das Ende von Musik-Downloads - versehen mit einem DRM-System - abzusehen ist und bevor das geschieht will er sich an die Spitze dieser Bewegung setzen. Er macht sich für die dritte Lösung stark, sieht sich gern auf der Seite der Verbraucher und pflegt damit sein good guy-Image. Überaus clever um die Vorreiter-Position zu behaupten. Es gibt nichts an dieser Haltung zu kritisieren, denn ich bin der festen Überzeugung, dass DRM-freie Musikdownloads den Absatz nach oben treiben werden.
Wieder mal well done, Mr. Jobs Apple-Beraterstab.
Update:
Der fundierte und ausführliche Kommentar von John Gruber bei Daring Fireball.
Wir sind hier nicht in Seattle, Jörg. Doch doch, die Jungs von Welcome kommen tatsächlich aus Seattle, klingen aber so als seien sie gerade im Vereinigten Königreich der übermächtigen Indie-Pop-Welle entkommen. Wer denkt bei dem Sound schon an die Vereinigten Staaten und wer denkt das noch nachdem er weiss, dass sie auf dem britischen fat cat-label gesigned wurden? Unerwartete sechziger-Jahre-Gitarren-Dissonanzen überlagert von apartem Frauen-Singsang. i will give them a try…
Laut und Gleise präsentiert dieses Mal, nebst hyper-unmodernen Szene-Aussenseitern, massig top-hop angesagte Newcomer und Althasen, die sich gewaschen haben. Das Winterfestival lässt Elektropunk, Performance, Trash und Rave aufeinander treffen, vereint Indies und Troniker zum ultimativen Kultur- Clash. Ein bunter Streifzug also durch die vielschichtigen Grenzüberschreitungen elektronischer Musikevolution.
Ausnahmsweise mal wieder was anderes. Gefrickel. Da simma dabai…