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dubstep addicted

Da stehe ich im Gewölbe, umklammere mit einer Hand eine Flasche Bier und bin bereit mit der anderen mein Hoodie jederzeit hinter dem Rücken wie ein Schwert zu ziehen um damit mein Gesicht zu verfinstern. Die Bässe blasen mir ins Gesicht, rauben mir die Luft und die Kleidung beginnt durch den Tiefschalldruck zu schwingen als wolle sie mich dazu animieren mich zu bewegen. Der Boden zittert, dabei ist er doch massiv und aus Beton gegossen. Adrenalin schiesst in meine Adern, lässt mein Herz schneller schlagen, meine Atmung abflachen und jedes Haar an meinem Körper aufrichten. Ich schaue in die Gesichter meiner Weggefährten für einen Abend. Ich erkenne sie, denn wir teilten schon lange diesen Pfad. Unsere Blicke treffen sich und wir kommunizieren nonverbal über das uns umfliessende Bassgewitter. Nur ein Blick, nur eine stilles Lächeln auf den Lippen und ich erkenne, dass wir das Gleiche empfinden. Dann greift meine Hand hinter meinen Kopf, ganz langsam, wie in slow-motion verdunkle ich meine Sicht und ziehe meine schärfste Waffe.

Orientierungslos.

Pitch black.

3 Comments »

  1. Tandem said,

    March 30, 2007 @ 11.06

    Woooww!

  2. akid1 said,

    March 30, 2007 @ 16.50

    Sehr nice geschrieben!! Respekt!!

  3. equinox said,

    March 30, 2007 @ 17.03

    thx mates! this is how it feels like at the moment. ich hoffe ich kann am 12. wieder da sein.

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