Marktplatz der brennenden Eitelkeiten
Den schwarzen Schwingen auf die schwarzhumorigste Weise ins Gesicht lachen, das war mein letzter Berliner Schildbürgerstreich auf dem Marktplatz der brennenden Eitelkeiten vom Prenzlauer Berg.
Meine Herren, wie schonungslos ehrlich und geil!
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p0yntz said,
May 11, 2007 @ 11.03
Die Zeit war damals einfach reif, ich wollte es damals aber nicht verstehen, obwohl ich es sah. Es war 2003 und die bis zur Uniformierung individualisierten Juppi-, Alternative-, Techno-, Indie-, Keinezielgruppeschwärme waren auf der Suche nach einer noch hipperen, noch individuelleren loftmässigen Studio-Maisonette. Scheisse nein, was waren WIR ALLE wichtig! Geld, Jugend, Sex, Drugs, Rock’n'Roll waren zum Tagesgeschäft geworden, selbst an der Kasse des Discounters haben wir noch durch den Kauf von Wildreis, Kapernäpfeln und Nori den ganz besonderen Touch in unsere dekadenten Einkäufe zu inszenieren versucht.
Hätte ich damals schon gebloggt, hätte ich es damals akzeptiert und hätte ich die Worte gefunden, ich hätte schreiben wollen wie St. Burnster. Amen.