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Archive for June, 2007

Zeig’ mir Deine Taschen

… und ich sag’ Dir, wer Du bist!

Nun, nicht ganz ansatzweise so kreativ und cool, wie alle anderen, bin ich aber trotzdem Jojos Beispiel gefolgt, habe spontan meine Taschen auf den Scanner entleert, den Nüschel auf die Platte gesenkt und *srrrrrt!* das hier zuwege gebracht:


  • Brieftasche, mit div. Kartenzeug drin
  • Taschentuch, (noch) (fast) frisch
  • Schlüssel, u.a. zu einem Auto (hört, hört!)
  • Taschenuhr. Habe nicht gemogelt und nicht extra die coole russische 24-Std. U-Bootfahreruhr rausgeholt.
  • Gehaltsabrechung (Angestellter. Das erklärt einiges.)
  • iPöter
  • Wer mitmachen möchte besucht natürlich auch faceyourpockets!

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    bat for lashes

    Das hat diesmal aber lange gedauert! Ich bin entzückt! again! Einmal hören im Radio hat gereicht und ich war hin und weg. bat for lashes - what’s a girl to do. Künstler verbitten sich ja meist Vergleiche, aber Natasha Khan klingt schon ein wenig als hätten Kate Bush, Feist und Cat Power zusammen in einem Proberaum gehockt und an einem Voice-VST gefummelt. Atmosphärische Hymnen kamen dabei zustande hab ich neulich irgendwo gelesen. Stimmt.

    Ist das eigentlich der Donnie Darko Rabbit? Also DER Donnie Darko Rabbit? Im Tanz der Teufel-Wald? scary shit!

    Das Übliche:

    myspace

    bat for lashes - what’s a girl to do

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    18 Jahre zu früh.

    Und noch eine Wette: 2025 wird man diese Phase des maritimen “Umweltschutzes” als Irrtum bezeichnen.

    Quelle: kopfhoerer.de

    Ganz grosses Kino. Da schreib’ ich mir vor etwas mehr als einem Jahr den Wolf und dann das?! Bin sogar fast sowas wie witzig und unterhaltend, wie ich finde, und kaum ein Jahr später dann sowas:

    Eigentlich hatten die Fischer von Florida nur Gutes im Sinne, als sie vor etwa 30 Jahren zwei Millionen Autoreifen im Meer versenkten. Die Küste sollte geschützt, Lebensraum für Meerestiere geschaffen werden. Doch die Rettungsaktion wurde zum Umweltdesaster.

    Quelle: tagesschau.de

    Also vor 30 Jahren hielt man es für oberschlau damals unverwertbaren Dreck lieber billig ins Meer zu kippen als ihn teuer zu entsorgen und das dann als milde Geste zu verkaufen. Damit die dumme Natur, die erst ein paar Millionen Jahre auf dem Buckel hat, sich jetzt mal endlich positiv entwickelt, dieses hungerleidende Samelsurium von schwachbelichteten Kreaturen ohne Kreditkarten.

    Tja, aber auf Kies gefurzt, wie Hubertus A. so schön sagen lässt. 2025 sind wir dann wieder mal schlauer und stellen fest, das auch Schiffswracks Krebse nicht zur Eröffnung eines Unterwassercasinos veranlassen. Mein Tip: auch aneinandergetackerte Druckerpatronen werden die Kreaturen der Meere kaum retten. Auch Waffeleisen sind nicht die Lösung. Und auch keine Playmobilburgen. Und Auslegeware ist auch falsch. (…)

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    Auch Kleinvieh macht Meinung.

    Hatte zwar nur wenige und nicht besonders gute, seit heute Morgen habe ich aber nur noch eins. Viel Spass auf flickr. Und besucht bitte in Zukunft einen anderen Dienst.

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    Ungezeugt, aber frei.

    Mit diesem Zeitungsausschnitt könnte man es seinen ungezeugten Nachfahren erklären.

    Wen wundert es da noch, dass in die Mobiltelefone der Kinder Überwachungssender eingebaut werden sollen. Manche Eltern träumen schon vom implantierten Chip. Damit würden Kinder “wieder freier”, meinte eine Mutter, denn man müsse ihnen nicht mehr hinterherlaufen.

    Quelle: SZ via brainfarts

    Warum es (unter anderem) besser war, dass sie das Licht dieser Welt nicht erblickten.

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    Vom Mißbrauch der Regierung und ihrem Hang zur Entartung

    Wie der Sonderwille unaufhörlich gegen den Gemeinwillen handelt, so lehnt sich die Regierung ununterbrochen auf gegen die Souveränitat. Je mehr sich diese Auflehnung verstärkt, um so schwächer wird die Verfassung, und da es hier keinerlei anderen körperschaftlichen Willen gibt, der dem Fürsten widersteht und ihm dadurch das Gleichgewicht hält, muß es über kurz oder lang dazu kommen, daß der Fürst schließlich den Souverän unterdrückt und den Gesellschaftsvertrag bricht.

    Jean-Jacques Rousseau

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    Ohrwurm

    Wirklich fies, und daher auf eigene Gefahr!

    (Ausnahme für heute: es dürfen auch Kraftausdrücke in den Kommentaren gebraucht werden!)

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    a perfect day in the year 2017

    das erwachen

    es ist noch früh und es klingelt kein wecker, denn ich brauche keinen mehr. ich werde vom sonnenlicht geweckt damit mein natürlicher rhytmus nicht gestört wird, denn zu lange habe ich mich dem diktat der atomuhren gebeugt und habe auf die milliardste sekunde genau jeden tag zur gleichen zeit erschrocken die augen aufgerissen und bin aus dem bett gestiegen. neben mir liegt meine frau und sie schläft noch fest. ich verspüre keinerlei schmerzen und schleiche verstohlen aus dem schlafzimmer, doch zu verbergen habe ich nichts. aufwachen soll sie nur nicht, denn zu süß wie sie so fest schläft, den mund leicht geöffnet, die beine zum bauch angezogen, die hände schützend vor dem zarten gesicht. dieser anblick muss mir unweigerlich ein unschuldiges “mein mädchen”-gefühl entlocken welches sich von der magengegend leicht kribbelnd nach oben schleicht. ganz sanft und nahezu geräuschlos schliesse ich die tür und warte einen moment um auch ganz sicher zu sein, dass das ächzen des alten holzfussbodens nicht doch den schlaf gestört haben könnte. das sonnenlicht fällt flach in den flur und meine nackten füsse folgen der unsichtbaren spur des erwärmten holzes in das kinderzimmer. genauso leise öffne ich die tür wie ich sie zuvor behutsam geschlossen habe. nur einen spalt breit um mich zu vergewissern wie friedsam der anbruch eines neuen tages sein kann. zufriedenheit macht sich in meinem gesicht bemerkbar, doch mein lächeln bleibt unentdeckt. wie wertvoll, wie ehrlich. ein lächeln ohne eine reaktion zu erwarten, ohne etwas damit erreichen zu wollen. einfach ein lächeln was bedingungslos und bescheiden daherkommt. nicht einmal ich selbst bemerke es.

    fortsetzung folgt…

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    Schuhstöckchen 2

    Tja, wenn jeder zugreifen darf… *schnapp!* :) Das ist das Problem bei Co-Bloggern, evtl. zweimal der selbe Kram. Also los (Obwohl die Präsentationsform ja vorgegeben war, dachte ich mir, ich zeige die Latschen in ihrer natürlichen Umgebung. An meinen Füssen und an Orten, an deren Einsatz ich sie schätze.)!

    Meine Lloyd Ode:

    lloyd Ode

    Ein “ordentlicher” Satz Schuhe. Und wird daher auf Hochzeiten, zu Familienfesten und alle Jahre wieder zu Besprechungen getragen. Es sind die letzten ihrer Art, denn die Zahl der Tage, an denen ich solche Schuhe trage sind dank einen extremst gesunkenen Zahl an Besprechungen nun auch extrem selten. Trotzdem mag ich grade dieses Paar, es trägt sich gut und sah 2003 einfach nur gut aus. Obwohl ich auf dem Foto wie Hoschi stehe.

    Meine Converse All Stars aka Chucks:

    Converse All Star

    Was gibt es dazu zu sagen? Superleicht, superdünne Sohle und ich steh’ auf die Latschen, seit die Nachbarjungs 1980 damit zum ersten Mal aufgetaucht sind. Die hier auf dem Bild sind im Übrigen direkt aus den Staaten :). Auch ja, ich stehe auf dem Bild so komisch, weil ich grade damit beschäftigt war, meinem Trainingspartner mit einer “Halbe Stange” zu bearbeiten (Ausfall).

    Meine Adidias Samba Trainer:

    Adidias Samba

    Natürlich auch ein guter Strassenschuh, hier aber mal mein Paar für die Halle, in der Halle. Wieder beim Historischen Fechten, Langes Schwert. Insgesamt habe ich glaube ich acht Paar komplett aufgetragen. Selbst meine Marathon Trainer müssen da mit geschätzen sechs Paar hinten an stehen. Klar, ich hab’ diese Schuhe 90% aller Strecken an den Füssen, nur die Chucks holen in den letzen zwei Jahren etwas auf. Man rechnet etwa pro Jahr ein Paar.

    Meine Pure Trash 10-Loch:

    Pure Trash 10-Loch

    Und hier mein absolutes Lieblingspaar, meine Pure Trash 10-Loch Stiefel mit Stahlkappe und verschraubter Sohle (öl-, säure- und basenunempfindlich). Was habe ich mich auf so einen Satz Schuhe gefreut! Schuhe für den Einsatz draussen, z.B. wie hier auf dem Bild in Namibia. Wenn man damit vom Jeep springt, dann wächst an der Stelle, wo man aufkommt, kein Grass mehr. Klar, ein Schuh wiegt knapp unter einem Kilo. Gut gepflegt werden die noch ein paar Jährchen halten, zumal ich sie heute lieber zum Spaziergang mit dem Hund bei Mistwetter verwende und weniger Kuduschädel über kameldornverseuchte Böden schleppe.

    Mein fünftes Lieblingspaar:

    Habe ich nicht. Ich besitze nur Schuhe, die ich gern oder regelmässig trage. Mehr brauche ich nicht.

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    Schuhstöckchen

    Na gut, ich gebs zu. Ich hab mir das Stöckchen bei Frau Niemand etwas erbettelt. Und gemogelt hab ich auch, denn ich kann mich auch nicht für drei Schuhe entscheiden. Ich sag jetzt auch nicht wieviel Paar Schuhe sich in meinem Besitz befinden. Das sind jedenfalls die Treter, die derzeit meine Füße am Häufigsten bekleiden. Besitze eigentlich nur Sneakers (neben wenigen worksafe-shoes) und wie mir auffällt, auch fast nur von den großen drei. Egal. Frau Niemand, bitte einmal meckern!

    Das sind meine Airmax 360 Ausgabe 2006 vom Designer Martin Lotti, welche den Fuß komplett schweben lassen. Na gut, eher für die Optik, denn 360 Air-Sohle gibts ja schon ewig, aber weicher ist keiner! Smooth! Dieser Schuh trägt den Namen Sneaker mit Stolz.

    Im Gegensatz zu diesem Klotz. Adidas a3 Ultraride. Sehr schwer und klobig aber ich musste ihn einfach haben, als ich ihn in Dänemark das erst mal sah. Musste ihn einfach unter meine Füsse schnallen. Glück gehabt, denn es war das einzige Paar in Größe 48. Mittlerweile ist es nicht mehr sooo schwer Schuhe für Dickhäuter zu bekommen aber vor 5 Jahren war das eher selten.

    Meine Puma Complete Theron. Hab ich jetzt seit ca. zwei Jahren und machen einen schlanken Fuß. Leicht wie eine Feder aber bei schlechtem Wetter eher was für den Schuhschrank. Wer hat eigentlich den Trend in die Welt gesetzt, dass Schleicher nur noch weiß sein dürfen? Das muss sich schleunigst wieder ändern!

    Adidas Stabil. Weiss jetzt nicht ob 3, 4, 5. Hab den gleichen nochmal in knallrot. Nee, ich spiele kein Handball. Auch wenn das der stabilste Hallenschuh ever ist, mag ich ihn auch gerne auf der Straße tragen. Härter ist keiner. Direkte Bodenhaftung und ich spüre jedes Steinchen. keeps me grounded.

    Und dann noch meine Air Max 180+. In New York gesehen und direkt in den Laden gestürmt. “No i don’t need no extra cushion.” Die Amerikaner können ja nicht smooth genug laufen. Überall wurde mir ein super-soft-cushion angeboten, welches aber eher ein Gefühl erzeugt, als laufe man gerade auf einer dicken Schicht cream-cheese. Die Amerikaner mögen sowas wohl, aber die können ja auch keine Autos mit korrekter Federung bauen.

    Keine spektakuläre ausgefallene Japan-only Importe oder sowas. Totenköpfe sind auch keine drauf. Hach, was haben Männer es manchmal leicht! Hab noch ein Paar DCs und NB aber schon ewig nicht mehr getragen.

    Drei Paar Schuhe schießen das Stöckchen nun an diese drei Personen. Zeigt her Eure Füße.

  • Ob dem MC Winkel nach der Reduktion seines BMIs wieder seine alten Schuhe passen?
  • Ob der Herr Bateman mit seinen ersten grauen Haaren auch noch Sneakers trägt?
  • Ob die Kaltmamsell auch mit schicken Schuhen auf Kirschbäume klettert?
  • Ansonsten bitte einfach mitnehmen. Das Stöckchen, nicht die Schuhe!

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