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superlativ-inflation-galore passiert ja mal ganz schnell bei plattenbesprechungen. meisterwerk hier, meilenstein dort. meistens eher unfähigkeit des autors die richtigen worte zu finden. doch wie formulieren, wenn man wirklich das gefühl hat dass sich etwas bedeutendes in den gehörgang geschlichen hat. mitmachen und in der beutungslosigkeit verschwinden? no way! intensitätsbestimmung anhand der zeitlichen dauer abstehender körperbehaarung? das wäre zu subjektiv! wahrnehmung des grundrauschens in der welt ausserhalb des eigenen dunstquaders? zu demokratisch! no easy solution. mal das sich-selbst zu wort kommen lassen:
sagt das unbekannte wesen über sich selbst. den mund ganz schön voll genommen! mit vollem munde spricht man bekanntlich nicht und schon gar nicht über sich selbst. blödsinn, anerzogenes spießbürgertum. so gewinnt man nie einen poetry-slam-blumentopf.
mir schwirren kurze sätze wie diese durch den kopf:
diese platte sortiert dubstep neu. bewegt sich am rande der diffusen genregrenze. mal teil des ganzen mal definiert sie etwas neues. descending sort genre bass. no need for scrollbars…right on top! sortieralgo-rhytmus: unknown. destination: very well-known.
doch der drang diese platte in den himmel zu heben, sie als äusserst bedeutend für das genre zu bezeichnen ist zu stark als dass sich abneigung und persönliches empfinden nivellieren könnten. also nochmal ohne meta: diese platte ist bedeutend! nothing more, nothing less. musik beschreiben können andere (besser).
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