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mit fremden Federn schmücken

Wenn ich schon nichts zu sagen habe - dann aber um zu zeigen, dass ich wenigstens noch Konsument bin - kann ich ja immer noch auf großartige fremde Texte verweisen, wie z.B. diesen hier von Ulrich Stock, der so Sätze schreiben kann wie:

Nichts findet der Kritikerpapst so peinlich wie den Publikumserfolg. Hat er mal eine Sache hochgeschrieben, muss er sie wieder runterschreiben oder erwähnt sie am besten gar nicht mehr. Sein liebster Seinszustand ist das Verkanntwerden. Nur einsam ist er stark.

Aber eigentlich geht es ja um den Inhalt und nicht den Autor. Ist doch so, oder?

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