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Archive for April, 2008

She’s got soul or what?

Andreya Triana in Flying Lotus - Tea Leaf Dancers. Go find your lost (retro) souls you Adeles, Duffys, Lidells, …

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Scuba - a mutual antipathy

Scuba beweist einmal mehr, dass Dubstep fernab von Wobble und Rave immer noch einige spannende Weiterentwicklungen und Ausdifferenzierungen zu bieten hat.

Im Falle vom Debut Album Mutual Antipathy verhilft Scuba aka Paul Rose, Betreiber des Labes Hotflush dem etwas aus der Mode gekommenden und oft zu verkopften Genre IDM zu neuem Glanz und etwas mehr freshness. Eines der bisher besten Alben des noch jungen Jahres, welches wunderbar auch zu Hause mit Kopfhörern gehört werden kann. (sofern sie denn in der Lage sind die 50hz Marke zu unterschreiten)

Ach quatsch, auf Stereotypisierungen wollte ich ja verzichten… Auf selbstreferenziellen meta-talk auch. Was soll ich denn dann noch schreiben?

Tracklist: Scuba - A Mutual Antipathy:

01 Systematic Decline
02 Hard Boiled
03 Tell Her
04 Disorder
05 Ruptured
06 The Upside
07 Twitch
08 Stolen
09 Poppies
10 From Within
11 Suck

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Jetzt amtlich: Bundeskanzlerin hat doch Humor

Ich habe nichts zu befürchten. Ich lade gar keine Computer herunter! Glück gehabt!

via

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Björk und die Musikvideos

Mann kann ja zu Björks Musik stehen wie man will, aber ein Gespür für gute Musikvideo-Produzenten und Regisseure hat sie schon mehrfach bewiesen. Dieses mal durfte Encyclopedia Pictura die Musik bebildern und das Ergebnis ist einmal mehr umwerfend. Would love to see this in Hi-Def.

Hier ein Video über den Entstehungsprozess.

Michel Gondry’s Interpretation von Björks declare independence:


Björk - Declare Independence
by Bjork

Update:

Ein neuer alter Trend geht um: Bei Wired kann man sich das Video nun in 3-D ansehen.

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(K)eine Frage des Alters

Menschen, die älter als Mitte 30 sind, neigen zu einer gewissen Bitterkeit: So sehr man die Füße auch in Chucks und Sambas quetscht und die Kapuze seines Pullovers wie ein Jugendbanner hinterm Kopf trägt, der Spaß ist vorbei, die 40 naht, wer’s jetzt noch nicht geschafft hat mit Job, Familie und Freunden fürs Leben, der reißt auch nichts mehr. […]

Andreas Borcholte im Spiegel

vs.

[…] Feste Beziehungen, Ehe und Kinder lassen den einst großen Haufen schrumpfen, Prioritäten werden anders gesetzt, es bilden sich kleinere enge Freundeskreise. Muss man aber deshalb als 30something auch am Wochenende den Sargdeckel über sich zuziehen? Muss der Freitag so aussehen, dass man, british-like, nach Feierabend (17 Uhr) sein Feierabend- und Wochenendbier zusichnimmt, um dann um 21 Uhr auf dem Sofa zu hocken? Muss man sich so für den sogenannten Höhepunkt des Wochenendes aufsparen, den Heim- und Auswärtspielen des ortsansässigen Vereins, in dem man sich ab 13 Uhr trifft und um 18 Uhr bereits knülle ist? Nein, muss man nicht. Ich finde es eher armselig. Die Quintessenz ist, dass ich am Wochenende, wenn sich keiner mehr findet, häufiger alleine durch die Clubs ziehe. Dort finde ich dann auch meist einige alte Freunde des “Wild Bunch” wieder.

Bateman von Reservoir Blogs

Wir werden uns dann bald mal in irgendeinem Club treffen, Bateman! Wenn wir uns nicht schon längst begegnet sind!

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Augenaufschlag

FENIN - A TRY

Danke Eikman. Von wegen langweilig! Der Augenaufschlag gives me the creeps!

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new rave is dead

Neulich auf last.fm:

AS LEADER OF THE LAST FM NEW RAVE GROUP I FEEL IT IS MY DUTY TO INFORM YOU ALL THAT NEW RAVE HAS DIED.

PLEASE TELL ALL YOUR FORMER NEW RAVE BUDDIES !

THE MEDIA STOLE NEW RAVE BUT NOW ITS DEAD ! THEY CAN NEVER TAKE IT FROM US NOW

2007-2008

The medium is the massage kommt mir da spontan in den Sinn. Weiss nicht warum…

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chromatics - in the city vs hercules and love affair

Ist zwar von 2007 aber i predict disco in summer 2008.


Gute Qualität geht anders bei pitchfork.tv

Bei Hercules and love affair waren sich ja eh alle einig, oder!?

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night train mix auf byte.fm

In der Nacht von Samstag, den 12.04 auf Sonntag, den 13.04 läuft um 00:00 Uhr mein neuer Mix auf byte.fm.

update:

Wiederholung am Sonntag früh, den 20.04.2008 um 03:00 Uhr.

night train

Die Sachen schnell gepackt, denn die Zeit drängt. Koffer aus dem Schrank gewühlt, die Sachen hektisch aus den Schubladen gerissen und in den Koffer geworfen. Es bleibt nur noch wenig Zeit bis der Zug abfährt und eine Fahrgelegenheit zum Bahnhof ist auch noch nicht organisiert. Die Nachbarin angeklingelt, das Problem geschildert und Gott sei Dank direkt los.

Erst als der Koffer verstaut und der Platz eingenommen lässt die Körperspannung nach. Ganz langsam auf das Bett im Schlafwagenabteil fallen lassen und erstmal runterkommen. Dösen in der Abenddämmerung und dann enttäuscht feststellen, dass das Erwachen mitten in der Nacht geschieht. Am Fenster rauscht die Landschaft ungesehen vorbei, denn es ist stockfinster. Schemenhaft ist das sich brechende Licht auf den Schaumkronen der Wellen zu erkennen und erst durch den beleuchteten Pier sind eindeutige Orientierungspunkte auszumachen. Der Zug fährt mit reduzierter Kraft, durch eine nächtliche Strandlandschaft. So langsam, so monoton, dass die Veränderungen in Form des allmählich hereinbrechenden Tageslichts kaum wahrgenommen werden können. Es dämmert keine Götter sondern Silhouetten kleiner spielender Kinder, welche ausgelassen herumtollen und dabei vor Vergnügen kreischen. Den Grillen, die vom Getöse der Unbekümmertheit übertönt werden, ist es noch nicht warm genug und so ist das Zirpen erst zur spätnachmittaglichen Hitze - selbst im Abteil - wahrnehmbar.

Der Schaffner beendet die Träumerein unsanft und erneut bricht diese bekannte Hektik aus. Der Zug fährt im Zielbahnhof ein doch obwohl der Pulsschlag annähernd im gleichen Rhythmus hämmert ist die Intensität eine Andere. Schnell noch die Kopfhörer aus den Ohren gezogen, den Koffer aus dem Gepäcknetz gewuchtet und den Fuß auf festen Boden gesetzt. Endstation. Alle aussteigen, bitte.

Update:

Wer mag kann sich den Mix hier herunterladen.

Tracklist:

1. Ovatow Frantic / Phalaenopsis/ Flowers
2. Shed / Hidden Masque/ Soloaction
3. Andy Stott / Massacre/ Modern Love
4. Shed / Unvisible Masque/ Soloaction
5. Sven Weisemann / Spheric Wave/ Meanwhile
6. Deepchord Presents Echospace / Spatialdimension/ Echospace
7. Atheus / A1/ Metrolux
8. Deepchord / Remastered MixGrandbend / Echospace
9. Deepchord / DC07 MixGrandbend / Echospace

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fwd

Vor ca. einem halben Jahr konnte ich nur erahnen was Sgt. Pokes mit Skanking in the dark und eyes down meinen könnte doch nun durfte ich es selbst erfahren. Während meines London-Kurzurlaubs war der Besuch des fwd-Clubs zwar nicht fest eingeplant doch hatte ich immer im Hinterkopf, dass dort jeden Freitag Einlass gewährt wird. So habe ich auch keine grossen Anstrengungen unternommen um mir vorher das Setlist anzuschauen sondern durfte erst währenddessen feststellen welch hochkarätiges Lineup mich erwarten würde. Nur einer dieser Namen würde in Deutschland in einschlägigen Kreisen für Entzückung sorgen: Pinch, Forsaken, RSD und Appleblim an einem Abend hören zu können und das auch noch im fwd, ja mehr kann man als dubstep-Enthusiast wirklich nicht erwarten. Das Soundsystem war atemberaubend. Im wahrsten Sinne des Wortes. Gleich vier (!) übermannsgroße und genauso breite Subs in einem Raum, in den vielleicht 150 Menschen passen. Niedrige Decke und der Zugangsbereich mit einem schweren schwarzen Vorhang gegen das Licht des Thekenbereichs abgeschirmt. Keine Lichteffekte, kein Nebel nur der Sound. meditate on bassweight! Es funktioniert immer noch…

brrrup brrrup!

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