Erklärbär
Das offensive Werben um eine Frau aus der Sicht eines Unbeteiligten schärft in mir das Verständnis von Zwangshandlungen. Und viel mehr noch das Gefühl von Mitleid für das - um Aufmerksamkeit buhlende Männchen - das willenlos instinktgesteuert sich selbst vergisst und dabei höchst verwundbar macht. Es löst geradezu einfühlsame Anteilnahme und folglich mütterliche Beschützerinstinkte in der Umworbenen aus und provoziert damit einen Genderkonflikt, der dem eigentlichen Ziel des Werbenden entgegensteht.
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