Ninja cat
… this would scare the shit out of me.
Jaja, uralt, albern und nordischer Humor. Durch Zufall wieder drauf gestossen und es nicht bereut. DJ Koze AKA Adolf Noise zusammen mit Fischmob representing Hamburg City - Deine Reime sind Schweine.
Rene hat schon recht. Ich liebe diese pseudo-elitären closed-beta Dienste, die noch nicht durch die Flut an Usern und der damit einhergehenden Inflation von Qualität in die Bedeutungslosigkeit gefallen sind. Darf man eigentlich gar nicht sagen, sondern nur laut denken. Blasierter Pflaumenaugust wird einem sonst hinterher gerufen. Im besten Fall.
mein ffffound-Profil und
meine soundcloud-page.
loving it…
scribbling our thoughts onto sheets of paper
without no use, but maybe for later
we don’t realise these changes instantly
so let us embrace our future wholeheartly
Und während dieses scheinbar niemals-endende Etwas B1 Untitled (8:15) von der deepchord 11 sich tief durch meine beiden Gehörgänge gräbt um sich langsam aber stetig von beiden Seiten an mein emotionales Zentrum heranzuwagen und mir damit dabei hilft meine Sinne zu schärfen erkenne ich, dass diese 8 Minuten und 15 Sekunden so gar nicht 08:15 sind und muss dabei an den grossartigen Abend zuvor denken wo wir feststellten, dass dich deepchord-Platten eher runterziehen und ich sie als uplifting empfinde. Seltsamkeiten, wobei doch Musik immer als die einzige universale Sprache beschrieben wird. Uplifting und ich erinnere mich daran, wie irgendjemand neulich sagte, diesen Ausdruck könne man nicht ins Deutsche übersetzen. Beflügelnd, hätte ich jetzt gesagt. Music takes me higher…
Frage eines mässig Musik-interessierten Kollegen, der vor ca. 20 jahren musikentwicklungstechnisch stehengebliebenen scheint, am Mittagstisch:
…und was hörst Du so für Musik?
Wie kann ich - ohne unhöflich zu sein - in einem Smalltalk diese Frage beantworten?
Meist hinterlasse ich nur verbrannte Erde und muss in verwunderte Gesichter schauen. Ich schaff das nie!
Wenn ich schon nichts zu sagen habe - dann aber um zu zeigen, dass ich wenigstens noch Konsument bin - kann ich ja immer noch auf großartige fremde Texte verweisen, wie z.B. diesen hier von Ulrich Stock, der so Sätze schreiben kann wie:
Nichts findet der Kritikerpapst so peinlich wie den Publikumserfolg. Hat er mal eine Sache hochgeschrieben, muss er sie wieder runterschreiben oder erwähnt sie am besten gar nicht mehr. Sein liebster Seinszustand ist das Verkanntwerden. Nur einsam ist er stark.
Aber eigentlich geht es ja um den Inhalt und nicht den Autor. Ist doch so, oder?