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Archive for Japaner

vending machines in tokyo

Ja, die vending machines in Tokyo waren wirklich klasse. Die Grog-o-maten vor allem. Wo, wenn nicht in Tokyo kann man sonst legal auf der Strasse Herzmedikamente und Citrus-Getränge mit dem Vitamin-C Gehalt von 77(!) Zitronen kaufen? Von den seltsamen Porn-o-maten oder Pet-o-maten mal abgesehen, plädiere ich für flächendeckenden Getränkeautomaten nach dem Tokyoter Vorbild. Besser noch: Alle Zigarettenautomaten abbauen und dafür zwei Getränk-o-maten aufstellen.

Gefunden im großartigen PingMag

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Sehnsucht

Ich würde das so gerne nochmal sehen! Bestimmt irgendwann! Doch ganz sicher!

Danke René.

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Vadim Glowna und das Haus der schlafenden Schönen

Vadim Glowna kam nach Paderborn um seinen neuen Film „Das Haus der schlafenden Schönen“ und seine Autobiografie vorzustellen. Nichts Ungewöhnliches für einen Schauspieler, denn nur so kann man wenigstens ein bisschen Aufmerksamkeit für ein Projekt erzeugen und doch außergewöhnlich in der Art der Präsentation. Glowna - mittlerweile das 65. Lebensjahr erreicht - wirkt gelassen, fast entsagend in seiner Erscheinung. Völlig unauffällig gekleidet und ohne äußeren Hinweis auf seine offensichtlich bewegte Vergangenheit. Seine Stimme flüsternd und andachtsvoll, generiert eine gespannte Atmosphäre im spärlich besetzten und abgedunkelten Kinosaal. Er erzählt aus seinem Leben und vermischt diese Passagen mit Kapiteln aus seinem Buch. Wer ihm nicht aufmerksam folgt bemerkt nicht die fließenden Übergänge zwischen Vorlesen und Berichten.

Er erzählt von seinem Traum diesen Film zu drehen. Das Haus der schlafenden Schönen. Alles in Eigenregie. Drehbuch, Produktion, Verleih. Selbst finanziert und somit auf den Erfolg angewiesen, damit die Kosten wenigstens gedeckt werden. Er hat die Erwartungen an den Film durch seinen Auftritt selbst sehr hoch gesteckt und deswegen enttäuscht er leider das durchaus interessierte Publikum mit seinem Film. Das Thema hat die Brisanz eine moralische Schranke zu durchbrechen aber der Film konzentriert sich zu sehr auf die Hauptperson, die emotional einfach nicht als Identifikationsfigur taugt. Zu wenig kritisch geht er auf die Motivation des Edmond ein und lässt den inneren Konflikt weitgehend im Dunkeln. Moralisch wird das Handeln nicht (genug) hinterfragt und obwohl Glowna sagt, dass diese älteren Männer vermutlich nicht in der Lage waren sexuelle Handlungen an den schlafenden Mädchen vorzunehmen (diese Häuser gab es in den 20er Jahren wohl wirklich u.a. in Tokyo und Berlin) offenbart er durch diese Rechtfertigung sein Verständnis von Missbrauch, welches offenbar ausschließlich von Penetration geprägt ist. Ob die einseitige Darstellung ein Resultat (s)einer männlichen Machtphantasie ist lässt sich nur vermuten und muss daher nicht weiter hypothetisiert werden doch der Verzicht die Rolle der schlafenden Schönen zu betrachten lässt diese Vermutung, zumindest was den Drehbuchschreiber betrifft zu.

In jener Nacht entdeckte ich das unglaubliche Vergnügen, den Körper einer schlafenden Frau zu betrachten, ohne vom Begehren bedrängt oder von der Scham behindert zu werden

Die Originalvorlage des japanischen Literaturnobelpreisträgers Yasunari Kawabata, muss Aufschluss bringen, evtl. auch über regionale Besonderheiten des Plots und die Übertragbarkeit auf westliche Moralvorstellungen. Schade um den inhaltlichen Sprengstoff, denn die Thematik besitzt eine durchaus beachtliche Sprengkraft, welche leider auf der Leinwand verpufft ist.

Kinostart: 02.11.2006

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Yamazaki Suntory

Bald ist es ein Jahr her, dass wir nach Tokyo aufbebrochen sind. Einer Idee und einem Versprechen folgend, dass zu dem Zeitpunkt fast 10 Jahre alt war. Wahrscheinlich die beste Verabredung meines Lebens.

Jetzt, da es gut gesackt ist, ich genügend Abstand gefunden habe und ausgiebig Zeit hatte, die Eindrücke zu verabeiten, verklärt sich der Blick liebevoll und ich kann die Reise besser einordnen. Und ich muss sagen, es war die wichtigste Städtereise. Definitiv stellt diese Reise den Massstab, an dem sich Abenteuer in Verne, Soest, Krefeld, Berlin, München, Wien, London, Warschau, Windhoek, Miami oder Mumbay messen lassen müßen.

Fast vierzehn Tage Eindrücke gesammelt, die immer wieder wie ein Flashback zurück in den Geist springen. Pompöse Läden? Gab es bessere und größere in Tokyo! Rushhour? In Tokyo war mehr los! Verwinkelte Gassen? Tokyo wins! Glass und Mamor? Tokyo!

Wie ich da so plötzlich darauf komme? Ein kleiner Streit zum Thema “Whisky” hier im Büro und da hab’ ich doch gleich einen kleinen Flashback. Denn wir hatten das hier dort.

Was war das ein Abend!

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Sichtschutz

Wer braucht schon aufwändige Folien auf den Displays seiner Gadgets, nur um fickende Pixel ungestört begaffen zu können? Pah, von wegen die Asiaten wären uns Jahre voraus. Da hätte man auch selbst drauf kommen können…

via gizmodo

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Tokyo

Betrunken und unter Einfluss von Kompakt-Ambient schaue ich mir Tokyo-Fotos bei Flickr an und schwelge in Erinnerungen. Morgen ist wieder alles wie immer. Ein Toast auf den Verdrängungsmechnismus!

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fickende Pixel

Die Asiaten sind den Europäern und den Amerikaner in Sachen Technik ja immer mindestens 1-2 Jahre voraus. Das wird schon in den ersten 5 Minuten in einer Tokyoter U-Bahn deutlich. Nein, nicht weil dort alle ein Nickerchen machen oder Comics lesen, sondern weil alle apathisch in ihre Mobiltelefone glotzen und sich komische Dinge anschauen. Unter anderem schauen sich kleine japanische Schulmädchen fickende Pixel (© DerWanderer) an und kichern dabei verschämt.

Damit allerdings der lüsternde Mitreisende in der U-Bahn davon nichts mitbekommt gibt es in Japan spezielle Aufklebefolien für Mobiltelefone die den Blickwinkel einschränken. Somit kann nur, wer direkt auf das Display schaut, auch alles erkennen. Diese Folien scheinen der neuste Trend zu sein.

Also Herr Wanderer, ein wenig Venture Capital sollten wir doch locker bekommen, oder? Allerdings kann ich mir einen Erfolg in Europa nicht vorstellen. Die U-Bahnen sind einfach nicht voll genug und das Mobiltelefon- und PDA-Nutzungsverhalten unterscheidet sich doch deutlich vom Japanischem.

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Tokyo-fishing

Eine der ersten Skurrilitäten in Tokyo war die Erfahrung, dass die Tokyoter gerne angeln. Soweit erstmal nicht skurril, denn die Deutschen halten ihre Rute bekanntlich auch mal gerne in einen Weiher. Da es aber in Tokyo ein großes Platzproblem gibt, und wildes Angeln vermutlich nicht so gern gesehen wird, hat man ein Angel-Bassin gebaut, an dem die Tokyoter nach Feierabend mal eben relaxt angeln können. Drei Betonbecken mit einer Tiefe von 50cm müssen da schon reichen.

Relaxed sieht und vor allem hört sich das überhaupt nicht an, denn dieses Bassin ist direkt an einer vielbefahrenen Kreuzung und direkt an einer U-Bahn-Haltestelle. Das polyphone Dingeling zu Anfang im Hintergrund singnalisiert eine sich schließende U-Bahn-Tür. Ahh, wie idyllisch. Endlich mal in freier Natur einen Karpfen erlegen.

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Die lustigen Japaner

Wer immer noch nicht weiss, was er schenken soll, hier ein Geheimtipp. Die Kopfhautmassagematte! Die wollte ich schon immer mal haben. Aus Japan, natürlich…

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i survived Tokyo

Zurück aus Tokyo und noch etwas laggy beginnt jetzt die Aufarbeitung der fantastischen Reise. iPod und Camera Connector haben uns nicht im Stich gelassen und etwas Videomaterial wartet auch noch auf Schneideaktivitäten. Reisebericht wird in den nächsten Tagen folgen. Die lustigen Japaner sind definitiv anders…

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