Bald ist es ein Jahr her, dass wir nach Tokyo aufbebrochen sind. Einer Idee und einem Versprechen folgend, dass zu dem Zeitpunkt fast 10 Jahre alt war. Wahrscheinlich die beste Verabredung meines Lebens.
Jetzt, da es gut gesackt ist, ich genügend Abstand gefunden habe und ausgiebig Zeit hatte, die Eindrücke zu verabeiten, verklärt sich der Blick liebevoll und ich kann die Reise besser einordnen. Und ich muss sagen, es war die wichtigste Städtereise. Definitiv stellt diese Reise den Massstab, an dem sich Abenteuer in Verne, Soest, Krefeld, Berlin, München, Wien, London, Warschau, Windhoek, Miami oder Mumbay messen lassen müßen.
Fast vierzehn Tage Eindrücke gesammelt, die immer wieder wie ein Flashback zurück in den Geist springen. Pompöse Läden? Gab es bessere und größere in Tokyo! Rushhour? In Tokyo war mehr los! Verwinkelte Gassen? Tokyo wins! Glass und Mamor? Tokyo!
Wie ich da so plötzlich darauf komme? Ein kleiner Streit zum Thema “Whisky” hier im Büro und da hab’ ich doch gleich einen kleinen Flashback. Denn wir hatten das hier dort.
Was war das ein Abend!