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Archive for laut gedacht

Macworld ohne Mac / das Ende des Mac as we know it

Also, als Mac-Entwickler auf einer Mac-Messe wäre ich schon erheblich angefressen, wenn auf der Keynote nicht auch nur ein einziges Wort zu einem einzigen Mac-Thema gefallen wäre. Aber wen wundert es schon, dass der Todesschrei des Macintosh - wegen der Streichung von Computer aus Apple Computers - im kollektiven Massenorgasmus-Gebrüll der Jobs-Jünger verhallt?

Das schoss mir im Januar 2007 zu den Ereignissen rund um die Macworld durch den Kopf doch verliess dieser kurze Kommentar nie den draft-Status. Nun manifestiert sich diese Berfürchtung, denn Leopard wird auf Oktober verschoben.

However, iPhone contains the most sophisticated software ever shipped on a mobile device, and finishing it on time has not come without a price — we had to borrow some key software engineering and QA resources from our Mac OS X team, and as a result we will not be able to release Leopard at our Worldwide Developers Conference in early June as planned.

Quelle: Apple statement

Nicht, dass das dramatisch wäre - Windows Vista wurde immer und immer wieder um mehrere Jahre verschoben - doch diese Begründung bestätigt, dass Apple das Hauptaugenmerk nicht mehr auf Computer richtet, sondern auf die Unterhaltungs- und Kommunikationsbranche.

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Verbindungsdaten

“Die T-Com wird ihre Praxis zur Speicherung von IP-Adressen dahingehend ändern, dass IP-Adressen künftig statt 80 Tage nur noch sieben Tage gespeichert werden”, wird der T-Com-Sprecher zitiert. Hintergrund ist ein Gerichtsverfahren, in dem sich ein T-Online-Kunde gegen seinen Provider mit der Ansicht durchsetzte, bei einem per Flatrate surfenden Nutzer sei die Speicherung von Verbindungsdaten und IP-Adressen zur Rechnungsstellung nicht nur überflüssig, sondern sogar rechtswidrig.

via Spiegel Online

Ach was? Die T-Com speichert in Zukunft die IP-Adressen Ihrer Kunden nicht mehr 80, sondern nur noch 7 Tage lang. Als ob man sich dadurch gesetzeskonfomer verhalten würde. Ein bisschen schwanger…, lassen wir das.

Hintergrund ist nicht das abgschlossene Gerichtsverfahren eines bestimmten T-Online Users der vor dem BGH durchsetzte, dass die Speicherung von Verbindungsdaten zu Rechnungszwecken bei Flatrates unzulässig sind, sondern eher ein Überlastungsproblem seitens T-Com, wie heise in Erfahrung gebracht haben will.

Ich vermute, dass der Provider wegen Anfragen zu Urheberrechtsverletzungen überschwemmt wurde und jetzt die Notbremse zieht. […]

wird der Osnabrücker Staatsanwalt und Sonderdezernent für Internet-Kriminalität Jürgen Lewandrowski bei heise zitiert.

Gesetzesauslage nach Wirtschaftlichkeit. Sollte ich auch mal versuchen…

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Verantwortung oder Egoismus?

I don’t know what dubstep means as a word, cause this music was around for years without a name. Just the clubs and labels and producers, pirates. When dubstep as a word feels wrong or gets fucked over, then it will just keep its head down and rise again as something new. It’s always been here in some way.

Burial in einem lesenswerten Artikel

Nun frage ich mich selbst, ob ich durch spreading the word nicht gerade wieder zu einer Degeneration der Szene beitrage und damit das was ich liebe mir selbst zerstöre. Egal wieviele das hier lesen, es führt doch unweigerlich wieder zu einer Überhöhung, einem Trend und danach zur Ausschlachtung mit anschließendem Fall einer Szene. Das ist tragisch aber nüchtern betrachtet der normale Zyklus einer jeden neuartigen Stilrichtung, doch wer will Musik schon mit dem Kopf verstehen? (außer kopfhörer, natürlich) Andererseits entsteht dadurch wieder etwas Neues und bringt das System nach vorne.

Der einzige Trost der mir bleibt ist, dass Sub-Bässe im Auto nicht funktionieren!?

…Egoismus, eindeutig…

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