retro-kids
equinox: geht bei dir bloglines?
Lennart: hi
Lennart: äääh ne
equinox: hmpf
Lennart: musste die blogs mal “in echt” besuchen ,-)
equinox: scheisse, wer macht denn sowas?
Lennart: retro kids
equinox: geht bei dir bloglines?
Lennart: hi
Lennart: äääh ne
equinox: hmpf
Lennart: musste die blogs mal “in echt” besuchen ,-)
equinox: scheisse, wer macht denn sowas?
Lennart: retro kids
Schon meta-seltsam. Da verkauft jemand personalisierte iPod Werbung und nein, es ist nicht Apple. Auch wenn die Idee ganz nett ist, aber das fand ich damals dann doch irgendwie origineller.
gefunden bei Spreeblick
Es fühlt sich ein bisschen so an wie vor einigen Jahren als eine Aufbruchsstimmung uns alle ereilte. Es sieht auch so aus wie zur Gründerzeit der New Economy, wo es im Trend lag in kargen Büros zu arbeiten. Die Blogospäre hat sich syndiziert (nein das kommt nicht von Sünde) und den Spreeblick Verlag gegründet. Unter diesem Dach bloggen nun die A-Blogger gemeinsam und trotzdem jeder für sich.
Das Blogger-Syndikat besteht momentan aus folgenden 5 Kandidaten unter dem Dach der Mama Spreeblick:
Antifreeze beschäftigt sich mit unabhängiger Kultur zwischen Musik und Kunst und wird betrieben von Johannes Schardt, einem der beiden Gründer und Inhaber des Labels 2nd Rec.
d-frag ist bereits das führende deutschsprachige Blog für Computerspiel-Kultur. Matthias Oborski und die gesamte d-frag-Crew haben sich als Freunde im Geiste dem Spreeblick Verlag angeschlossen.
lautgeben.de ist das Polit-Blog im Hause Spreeblick, als Autoren kümmern sich unter anderem Markus Beckedahl (u.a. netzpolitik.org) und Jörg-Olaf Schäfers (u.a. medienrauschen.de) um dieses Blog.
Trashkurs steht unter der Fuchtel von Herrn Shhhh, der mit seiner Freakshow den Weltruhm bisher nur knapp verfehlt hat. Mit Trashkurs wird sich das ändern, nicht nur für ihn selbst, denn das Blog beschäftigt sich mit dem Musizieren im weitesten Sinne.
zoomo wagt mit Stephan Herczeg von malorama und Frank Lachmann von argh.de den regelmäßigen Blick in den Fernseher und ins Radioprogramm und empfiehlt Sehens- und Hörenswertes.
In diesen Tagen wurde die Spreeblick Verlag KG gegründet, der erste deutsche und vor allem unabhängige Weblog-Verlag. Das Familienunternehmem im wirklichen Sinne des Wortes kümmert sich um die Veröffentlichung hochqualitativer Blogs zu Nischenthemen und vermarktet diese, soll heißen: Finanziert sie über Werbung und Sponsoren.
Diese Entwicklung macht Sinn, denn warum sich das Heft aus der Hand nehmen lassen von Touristen Die Kommerzialisierung ist eine logische Konsequenz und war der nächste Schritt in der Evolution des Bloggens. Was passiert nun mit den Bloggern, die von Ihrem Geschreibsel durch Werbung und Sponsoren leben können? Was unterscheidet den Verlag von anderen Verlagshäusern wie Spiegel oder Axel-Springer? Ich konnte nie einen grossen Unterschied zwischen Bloggern und Journalisten erkennen, wie es z.B. Don getan hat. Es wird in beiden Fällen Content veröffentlicht. Die Art und Weise wie der Content produziert wird ist allerdings unterschiedlich. Auf der einen Seite meist aufwendig vorbereitet und auf der anderen Seite eher schnelles rapid prototyping. Blogs sind technisch gesehen nicht viel mehr als ein vernetztes CMS für jedermann. Es ist nun möglich, dass jeder seine Meinung veröffentlicht, weil es technisch so einfach geworden ist. Nüchtern betrachtet bleibt vom Blog doch nur das technische Gerüst, die Plattform und die Infrastuktur. Content zu produzieren - unter welchem Namen auch immer - war auch schon vor 5 Jahren möglich, nur nicht so einfach wie heute. Aber wer will denn alles nur nüchtern betrachten? Prost!