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Archive for Szene

tomb of the dragon mix auf byte.fm

In der Nacht von Samstag, den 14.06 auf Sonntag, den 15.06 läuft um 00:00 Uhr mein neuer Mix auf byte.fm.

Update:

Wer mag kann sich den Mix hier herunterladen.

Wieder versucht der Mix eine Geschichte zu erzählen:

Tomb Of The Dragon

Heiß war der Spätsommerabend in der Region rund um den Berg Gunung Tahan. Der Regen hat nachgelassen, Feuchtigkeit steigt empor und eine dichte Nebelfläche verbirgt die Sicht auf das Tal. Hier oben kann man die feuchte Schwüle dort weit unten an der Oberfläche trotz des abkühlenden Gewitters immer noch spüren. Zwei einzelne Gebirgsspitzen ragen wie Kopfwaffen eines Tiergehörns aus dem Nebelteppich hervor und neben der Örtlichkeit und dem damit verbundenen Temperaturunterschied soll dies das einzige Detail sein welches die Szenerie von dem Wanderer über dem Nebelmeer unterscheidet.

Meanwhile. “Naked, My thoughts are creeping, Too late, The show has begun.”

Plötzlich wird sie wach und als hätte sie auf diesen einen Moment gewartet legt sie die Rüstung an, setzt den Helm auf und greift den Drachentöter, welcher drapiert am Ausgang bereit liegt. Ohne Umschweife macht sie sich auf, denn stoisch hat sie sich die letzten Monate intensiv, fast meditativ vorbereitet.

Der Abstieg hinunter in das Tal gestaltet sich schwieriger als erwartet, denn die massiven Felsen sind durch den starken Regen von glitschigem Moos bewachsen und allerlei Getier gesellt sich dazu. Aus der Ferne ist ein dröhnendes Donnergrollen zu hören, doch ein prüfender Blick in den Himmel kann keine Gewitterwolken entdecken lassen. Vorsichtig setzt sie ihren Weg fort und langsam lässt sich das Grollen und Wummern genauer bestimmen. Dräuende Trommelgeräusche und Schellengeklimper vermischen sich mit Etwas, was das menschliche Ohr nicht mehr wahrzunehmen weiß. Es ist ein tiefes Trommeln und die metallischen Schuppen der Rüstung scheppern, ausgelöst durch den Tiefschalldruck. Ihr Zwerchfell hält durch diese Stimulation einen Moment inne und der Atem setzt aus. Benommen von dem Lärm und schneller als erwartet liegt die Höhle vor ihr. Flüsternde Stimmen weisen ihr den Weg hinein. Seltsame metallische Geräusche, wie eine Spitzhacke, die auf Gestein geschlagen wird, sind zu hören. Ein Windzug fliegt durch die Gänge der Höhle und plötzlich scheint die Situation sich schlagartig zu verändern. Das dröhnende Donnern ist verschwunden und die Bedrohlichkeit augenblicklich entrückt. Feierleiche Klänge durchdringen die Höhle und das Echo der Weiträumigkeit täuscht eine trügerische Entlegenheit zum wahren Ort der Gefahr vor. Berauscht und erschöpft sackt sie an einem kleinen Felsvorsprung zusammen und entschwindet für einen kleinen Moment in das Reich der Träume. Diese Entspannung ist von kurzer Dauer und unsanft schrickt sie auf. Direkt vor ihr hat sich der Drache in seiner stolzen Pracht aufgebaut und stampft mit seinen Pranken auf den Felsuntergrund. Die Erschütterungen sind massiv. Kleine Felsbrocken lösen sich von der Decke und schlagen um sie herum ein, doch der Drache verpasst die Chance sie zu attackieren und wütet an ihr vorbei in Richtung Höhlenausgang. Erst jetzt begreift sie. Der Drache ist auf der Flucht. Unmöglich kann er entfliehen, denkt sie sich, denn der Eingang der Höhle ist viel zu klein für den massiven Körper. Doch was für den menschlichen Körper unüberwindbar ist für den Drachen eine Leichtigkeit.

Eine Staubwolke lässt sie schwer atmen, als sie wieder zu sich kommt. Das Letzte woran sie sich erinnert ist ein helles Licht und die krokodilartigen, schuppenbehafteten und mit gewaltigen Krallenfüßen ausgestatteten Schwingen, welche den schweren Körper in die Lüfte bewegten. Danach lassen Unmengen von Staub nicht nur ihre Sicht, sondern auch ihre Sinne verdunkeln. Dieses Mal ist er entwischt…

“Is it all as it seems. So unresolved, so unredeemed.“

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She’s got soul or what?

Andreya Triana in Flying Lotus - Tea Leaf Dancers. Go find your lost (retro) souls you Adeles, Duffys, Lidells, …

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Scuba - a mutual antipathy

Scuba beweist einmal mehr, dass Dubstep fernab von Wobble und Rave immer noch einige spannende Weiterentwicklungen und Ausdifferenzierungen zu bieten hat.

Im Falle vom Debut Album Mutual Antipathy verhilft Scuba aka Paul Rose, Betreiber des Labes Hotflush dem etwas aus der Mode gekommenden und oft zu verkopften Genre IDM zu neuem Glanz und etwas mehr freshness. Eines der bisher besten Alben des noch jungen Jahres, welches wunderbar auch zu Hause mit Kopfhörern gehört werden kann. (sofern sie denn in der Lage sind die 50hz Marke zu unterschreiten)

Ach quatsch, auf Stereotypisierungen wollte ich ja verzichten… Auf selbstreferenziellen meta-talk auch. Was soll ich denn dann noch schreiben?

Tracklist: Scuba - A Mutual Antipathy:

01 Systematic Decline
02 Hard Boiled
03 Tell Her
04 Disorder
05 Ruptured
06 The Upside
07 Twitch
08 Stolen
09 Poppies
10 From Within
11 Suck

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Björk und die Musikvideos

Mann kann ja zu Björks Musik stehen wie man will, aber ein Gespür für gute Musikvideo-Produzenten und Regisseure hat sie schon mehrfach bewiesen. Dieses mal durfte Encyclopedia Pictura die Musik bebildern und das Ergebnis ist einmal mehr umwerfend. Would love to see this in Hi-Def.

Hier ein Video über den Entstehungsprozess.

Michel Gondry’s Interpretation von Björks declare independence:


Björk - Declare Independence
by Bjork

Update:

Ein neuer alter Trend geht um: Bei Wired kann man sich das Video nun in 3-D ansehen.

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Augenaufschlag

FENIN - A TRY

Danke Eikman. Von wegen langweilig! Der Augenaufschlag gives me the creeps!

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new rave is dead

Neulich auf last.fm:

AS LEADER OF THE LAST FM NEW RAVE GROUP I FEEL IT IS MY DUTY TO INFORM YOU ALL THAT NEW RAVE HAS DIED.

PLEASE TELL ALL YOUR FORMER NEW RAVE BUDDIES !

THE MEDIA STOLE NEW RAVE BUT NOW ITS DEAD ! THEY CAN NEVER TAKE IT FROM US NOW

2007-2008

The medium is the massage kommt mir da spontan in den Sinn. Weiss nicht warum…

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night train mix auf byte.fm

In der Nacht von Samstag, den 12.04 auf Sonntag, den 13.04 läuft um 00:00 Uhr mein neuer Mix auf byte.fm.

update:

Wiederholung am Sonntag früh, den 20.04.2008 um 03:00 Uhr.

night train

Die Sachen schnell gepackt, denn die Zeit drängt. Koffer aus dem Schrank gewühlt, die Sachen hektisch aus den Schubladen gerissen und in den Koffer geworfen. Es bleibt nur noch wenig Zeit bis der Zug abfährt und eine Fahrgelegenheit zum Bahnhof ist auch noch nicht organisiert. Die Nachbarin angeklingelt, das Problem geschildert und Gott sei Dank direkt los.

Erst als der Koffer verstaut und der Platz eingenommen lässt die Körperspannung nach. Ganz langsam auf das Bett im Schlafwagenabteil fallen lassen und erstmal runterkommen. Dösen in der Abenddämmerung und dann enttäuscht feststellen, dass das Erwachen mitten in der Nacht geschieht. Am Fenster rauscht die Landschaft ungesehen vorbei, denn es ist stockfinster. Schemenhaft ist das sich brechende Licht auf den Schaumkronen der Wellen zu erkennen und erst durch den beleuchteten Pier sind eindeutige Orientierungspunkte auszumachen. Der Zug fährt mit reduzierter Kraft, durch eine nächtliche Strandlandschaft. So langsam, so monoton, dass die Veränderungen in Form des allmählich hereinbrechenden Tageslichts kaum wahrgenommen werden können. Es dämmert keine Götter sondern Silhouetten kleiner spielender Kinder, welche ausgelassen herumtollen und dabei vor Vergnügen kreischen. Den Grillen, die vom Getöse der Unbekümmertheit übertönt werden, ist es noch nicht warm genug und so ist das Zirpen erst zur spätnachmittaglichen Hitze - selbst im Abteil - wahrnehmbar.

Der Schaffner beendet die Träumerein unsanft und erneut bricht diese bekannte Hektik aus. Der Zug fährt im Zielbahnhof ein doch obwohl der Pulsschlag annähernd im gleichen Rhythmus hämmert ist die Intensität eine Andere. Schnell noch die Kopfhörer aus den Ohren gezogen, den Koffer aus dem Gepäcknetz gewuchtet und den Fuß auf festen Boden gesetzt. Endstation. Alle aussteigen, bitte.

Update:

Wer mag kann sich den Mix hier herunterladen.

Tracklist:

1. Ovatow Frantic / Phalaenopsis/ Flowers
2. Shed / Hidden Masque/ Soloaction
3. Andy Stott / Massacre/ Modern Love
4. Shed / Unvisible Masque/ Soloaction
5. Sven Weisemann / Spheric Wave/ Meanwhile
6. Deepchord Presents Echospace / Spatialdimension/ Echospace
7. Atheus / A1/ Metrolux
8. Deepchord / Remastered MixGrandbend / Echospace
9. Deepchord / DC07 MixGrandbend / Echospace

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Portishead Köln 2008

no fucking words to describe
dancing with tears in my eyes

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Santogold

Santogold. Eigentlich wollte ich sie für mich ganz alleine behalten, aber das geht wohl nicht. Sie hat schon mehrere Freunde, hörte man die Tage. Da müssen meine my-precious-gollum-style-Gedanken natürlich wieder mal weichen und in ein look-at-me-i-am-roy and look-what-i-found-gerufe ganz leise übergehen und das möglichst stufenlos damit keiner was merkt. Nur so für mich jetzt, liest ja keiner…

SantogoldCreator (vs. Switch and FreQ Nasty)

Santogold alias Santi White aus Brooklyn hat bisher nur eine Single am Start, aber wo die läuft, rappelt es im Karton. Klar, schon seit 2007 aber wenn das Album jetzt wirklich bald mal im April erscheinen sollte, dann geht die steil. Darauf verwette ich meine nicht vorhandene M.I.A. CD.

Bis es soweit ist hier mal ein Paradebeispiel für sexiest new-rave-hipster-dance! Bitte einmal auswendig lernen und mir dann vorführen:

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Von Bullerbü Nach Babylon

Von wegen byte.fm hat keinen Bildungsauftrag. Das was ich mir in mehreren Jahren mühselig zusammengesucht habe gibt es jetzt gratis im Zeitraffer auf zwei Stunden komprimiert. Wer also wissen möchte wo Dub herkommt und welche Verbindungen es nach London und Berlin in Form von Dubstep und Dubtechno gibt, der sollte die Sendung Von Bullerbü Nach Babylon von Jan Möller entweder heute, 11.03.2008 um 12:00 Uhr oder am 12.03.2008 um 07:00 Uhr auf byte.fm einschalten.

Eine großartige Sendung!

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