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Archive for Technik

Evolution

Unsere Gegner von morgen, die ich als ausgemachter Roboterfeind argwöhnisch beobachte, haben diese Woche einen Sprung nach vorn gemacht.

Nachdem man ihnen Navigation und anatomisches Wissen verliehen hat, ist man diese Woche bei Feindbilderkennung und Analyse eigener Schäden weitergekommen:

Er (Lee Jae-Hoon, der stellvertretende Minister für Wirtschaft) pries den Roboter als System an, das beobachten, Ziele verfolgen und schießen sowie angeblich mit einer „Mustererkennung“ Menschen, Tiere, Fahrzeuge oder Bäume auf eine Entfernung von zwei Kilometern bei Tageslicht und mit einer Infrarotkamera Nachts bis zu einem Kilometer unterscheiden und verfolgen kann. Bewegte Objekte können tagsüber bis zu vier, nachts bis zu zwei Kilometer erkannt werden.

Quelle: heise.de

Und ein anderer Beitrag berichtet:

US-Wissenschaftler haben einen Roboter entwickelt, der eigene Defekte erkennen und sich daran anpassen kann. (…) Die Maschine ist in der Lage, aus Sensordaten ein internes Modell ihres eigenen Aufbaus zu erzeugen und sich mit Hilfe dieses Modells dann so zu steuern, dass vorgegebene einfache Aufgaben erfüllt werden.

Quelle: heise.de

Ich würde das ja in einem ultimativen Killbot vereinen. Navigation, anatomisches Wissen, Feindbilderkennung und Analyse eigener Schäden - was will man mehr.

Und ich sehe schon diesen mich über zwei Kontinete aufspührenden, meinen Fallen immer wieder wenn auch ramponiert entkommenden, sechsbeinigen Gummiketten bewehrten, lautlosen unter der Zimmerdecke hängenden, mit Einbruchswerkzeugen ausgerüsteten und per Infrarot, Ultraschall, Echolot und Radar navigierenden Mechanoiden mir in meinem nächtlichen Bett den Puls per Laser messen um mir dann, als Roboterfeind aus dem Jahr 2006 indentifiziert, entweder eine nicht nachweisbare letale Injektion in die Aorta oder ein Magazin 44er hülsenlose Munition aus seiner schallgedämpften Minikanone mitten ins Gesicht zu verabreichen, der Abschreckung halber.

Quelle: Prophezeiungen

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Second Life bores me

Das Thema Second Life ist durch für mich. Ich habe in der Vergangenheit immer wieder versucht mich mit diesem virtuellen zweiten Leben anzufreunden - vor allem weil ich durchaus Affinitäten zu virtuellen Landschaften habe und ich mich in Anarchy-Online oder Word of Warcraft wohl gefühlt habe - aber durch die schlechte technische Umsetzung dieser Second-Life-Welt habe ich nie einen echten Zugang gefunden. Ich verfolge Aufmerksam die Entwicklung von Second Life bei Markus Breuer und komme nun immer mehr zu der Erkenntnis, dass Second Life jeden Tag immer uninteressanter wird. Nicht für die Konzerne und Investoren aber für mich als Benutzer. Es vergeht kein Tag an dem nicht eine neue Firma in Second Life Einzug hält und ich frage mich bei jedem neuen virtuellen Palast, der dort errichtet wird nach dem Nutzen für mich als potentieller Bewohner. Wozu die virtuellen Adidas-Schuhe, wozu die Toyota-Automobile, wozu die mittlerweile unzähligen virtuellen Headquarters der Konzerne?

Jetzt wo der Springer-Verlag gewissermaßen in Second Life vertreten ist und plant eine Bild-Zeitung über das Geschehen in Second Life herauszugeben, jetzt wo Big-Brother einen Container dort aufstellt ist Second Life für mich erst recht kein Thema mehr. Uninteressant. Der Bogen wurde überspannt und er wird in Zukunft wahrscheinlich noch sehr viel mehr strapaziert werden.

Dumpfe TV-Shows habe ich schon im realen Leben und mit Werbung werde ich auch schon im Web 1.0 und Web 2.0 belästigt. Da brauche ich keinen Web 3.0 Layer als Überschicht damit die Werbebotschaften der Konzerne mich penetrieren können. Wozu das reale Leben in einer virtuellen Welt abbilden? Liegt der Reiz einer virtuellen Welt nicht auch darin begründet, dass sie sich von der Realität unterscheidet?

Es wird Zeit, dass die Blase 2.0 mal wieder zum Platzen kommt und zu einer erneuten Bereinigung führt. Die damals beteiligten Konzerne wissen noch allzu gut, wie schnell die Euphorie in Katzenjammer umschlagen kann und betrachten das Geschehen diesmal mit einigem Abstand. Allerdings sind die Investitionen - um in Second Life Fuß zu fassen - dermaßen gering, dass eine weitere Zunahme von Aktivitäten dieser Art zu befürchten ist. Schade drum. Vielleicht macht es die Konkurrenz besser.

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Tod durch Transparenz

Tod durch:

- Transparenz der Preise und Angebote:
Ebay, Amazon, Billigairlines, Bahn, iTunes, Onlinekataloge und -läden.

- Transparenz der Vorlieben und der Freizeit:
Flickr, Youtube, Geocaching, Homepages der Vereine, Bookcrossing.

- Transparenz der persönlichen Daten:
OpenBC, Monster, Friendster.

- Transparenz der Erdoberfläche:
Google Earth, Stadtplandienst, map24.

- Transparenz der Gedanken:
Bloggosphäre, Kommentare, Foren, private Homepages.

- Transparenz der Geschehnisse und Fakten:
Heise, Focus, Stern, Spielgel, Tagesschau, Wikipedia, Online-TV.

Das Individuum ist dabei schon lange nicht mehr interressant. Das von uns freiwillig erlaubte und geforderte globale Datamining wird uns Dank der hohen Transparenz in den Wahnsinn treiben und allen Feinden der Freiheit Anderer die nötigen Informationen auf dem silbernen Teller präsentiert.

Stoppe Informationsansammlung, stoppe Vernetzung!

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Popstars für Softwareideen

Es ist eine Meta-Idee und sie klingt sehr vielversprechend. Phill Ryu, Blogautor von phillryu.com und Besitzer der Sites MacThemes und Widgetmachine hat ein weiteres Projekt initiiert. My Dream App möchte Ideengebern die Möglichkeit geben, diese auch ohne technisches Knowhow in Softwareprogramme umzusetzen. Dafür muss lediglich die Idee für eine Killer-Applikation eingereicht werden und ein Jurorenteam bestehend aus namhaften Entwicklern von Programmen wie AppZapper, ShapeShifter und SubEthaEdit entscheidet über die besten 24 Geistesblitze. Danach können die User der Site darüber abstimmen, wer eine Runde weiterkommt. Eine Art Popstars für Softwareideen. Um die eingereichten Ideen noch zu verfeinern bzw. reifen zu lassen, stehen Berater, wie z.B. Kevin Rose (Digg), Mac-Evangelist Guy Kawasaki, New York Times Kolumnist und Bestseller-Autor David Pogue und Apple Mitbegründer Steve Wozniak zur Seite. Von den 24 Ideen werden letztendlich nur drei entwickelt und die Ideengeber erhalten neben einem Macbook noch Anteile aus den verkauften Lizenzen dieser zu entwickelnden Shareware.

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Zeitzünder

5.400.000.000 $ legt AMD auf den Tisch um sich den Grafik- und Chipsatzspezialisten ATi einzuverleiben. Was das für Auswirkungen haben wird ist bisher nur schwer abzuschätzen aber nun weiss man, dass AMD die Grafikfunktionalitäten in den Prozessor integrieren will. Spätestens hier bin ich dann nervös geworden. Wenn ich das richtig verstanden habe, wird es in nicht allzu ferner Zukunft keine Grafikkarten im heutigen Sinne mit ATi-Chipsatz mehr geben? GPU wird (wieder) mit CPU vereint, wie zuvor schon Co-Prozessor oder L2 Cache. Ich frage mich allerdings wie man dann die Hitzeproblematik in den Griff bekommen will.

Mit Verlaub, was für eine Schwachsinnsidee. Jedenfalls für die Konsumenten, denn nun muss ich jedes Mal wenn meine Grafikeinheit mit der Zeit zu schwach geworden ist die komplette CPU aus dem Rechner schmeißen und ersetzen. Toll für AMD, schlecht für die Kunden.
Mit dieser Ankündigung dürfte sich aber auch herauskristallisieren, dass der heutige ATi-Kunde Apple wohl in Zukunft keine Grafikchips mehr in Macs verbauen wird oder kann, sollte man bei der Strategie Intel-Mac bleiben. Apple könnte gezwungen werden sich AMD zu öffnen, bzw. müsste auf nVidia only umschwenken. Wer kauft nVidia? Intel liegt auf der Hand, denn was kann man einem vermutlich insgesamt billigeren AllInOne-Prozzi entgegensetzen? Eben!

Ein gewisser Herr Jobs dürfte die nächsten Wochen schlechter schlafen aber auch ein Herr Otellini wird sich in ärztliche Behandlung wegen Schlafstörungen begeben. Was wird der Doc entgegnen?: an Apple a day…

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Sichtschutz

Wer braucht schon aufwändige Folien auf den Displays seiner Gadgets, nur um fickende Pixel ungestört begaffen zu können? Pah, von wegen die Asiaten wären uns Jahre voraus. Da hätte man auch selbst drauf kommen können…

via gizmodo

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desktöppe

Kann das mal bitte jemand in ein echtes OS einbauen? Am besten in Mac OS X.

via

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(mobile) blogging

Das kann man ruhig mal sagen. Das oder die Bar Celona hier in Paderborn bietet einen kostenlosen WLAN-HotSpot an. Fein bei Kaffee in der Sonne relaxen und kostenlos diesen Eintrag schreiben. Vorbildlich. Nein, dies ist kein aufwandsentschädigter Blog-Eintrag. Guten Tag…

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Roboterfeind

Ich habe mich ja schon mal kürzlich zum Thema “Roboter” ausgelassen. Und ich tue es schon wieder. Grund ist dieser heise online artikel:

(…) auf lange Sicht dürften Roboter damit überfordert sein, eingeklemmte Verletzte selbstständig zu befreien und zu versorgen.

Als Terminator-2-Geschädigter fällt mir sofort die Szene ein, in der der Terminator Mrs. Connor die Schulter näht - John schaut dabei zu und kommentiert (so in etwa):

Du kennst Dich gut aus… ist das, damit Du effektiver töten kannst?

Irgendwie finde ich es nicht beruhigend, dass an solchen Projekten gearbeitet wird, insbesondere wenn man an mögliche Verknüpfungen auf den Gebieten der Motorik, Navigation, Identifikation und künstlichen Intelligenz denkt. Drohnen, so wie sie jetzt im Irak oder in Afghanistan eingesetzt werden, galten meine ich zu Beginn der 80er noch als Science Fiction.

Ich sehe schon diesen sechsbeinigen Gummiketten bewehrten lautlosen unter der Zimmerdecke hängenden mit Einbruchswerkzeugen ausgerüsteten und per Infrarot, Ultraschall, Echolot und Radar navigierenden Mechanoiden mir in meinem nächtlichen Bett den Puls per Laser messen um mir dann, als Roboterfeind aus dem Jahr 2006 indentifiziert, entweder eine nicht nachweisbare letale Injektion in die Aorta oder ein Magazin 44er hülsenlose Munition aus seiner schallgedämpften Minikanone mitten ins Gesicht zu verabreichen, der Abschreckung halber.

Ich verzichte freiwillig auf jede Art von Roboterarbeit und nehme einen Verlust sogenannten Wohlstandes in Kauf.

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Liebhaberei

Und ich ärgere mich immer über die Vinylpreise…

How Vinyl Records Are Made Part 1
How Vinyl Records Are Made Part 2

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