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Archive for web 2.0

FoxyTunes Planet

Jeder der im Netz umfassenden Informationen zu seinen Lieblingskapellen sucht und gerade keine Zeit oder Lust hat grundlegende Recherchen anzustellen, sollte sich FoxyTunes planet anschauen. Das Konzept ist stark an netvibes angelehnt und lässt sich weitgehend individualisieren. Bandinfo, Songs, Videos, Texte und zusätzliche Infos, etc zu einem bestimmten Künstler kommen aus Quellen wie Amazon, Last.fm, flickr, google, iTunes Music Store, LyricWiki, eMusic, Hype Machine, Rhapsody, Pandora Radio, YouTube, Yahoo Images und Yahoo Music. Die Module lassen sich konfigurieren und anordnen. Ein Firefox Add-On hübscht das ganze dann auch noch etwas an. Sowas habe ich schon lange gesucht.

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Frage zu Second Life

Schweden will in der populären Online-Welt Second Life eine offizielle Vertretung eröffnen.

Quelle: tagesschau.de

Gut. Ich kenne mich nur superoberflächlich aus, daher meine Frage zu Second Life.

Kann man da eigentlich alles werden, was man im echten Leben nicht auf die Kette bekommt, weil man zu dick, zu dünn, zu dumm, zu schwach, zu feige oder sonstwas ist?

Oder kann ich da auch in den Bau gehen, weil ich virtuelle Botschaften nachts mit Graffiti verziere, unangemeldete Demonstrationen starte, Angestellte am Betreten der Botschaft hindere und das Gebäude mit Handgranaten bewerfe?

Ich pflege meine Voruteile und behaupte, dass virtuelles Leben nur weichgespühltes Leben ausgerichtet auf seichtes Entertainment ist und beantworte daher meine Frage selber:

“Nein, Terrorismus gehört nicht zu Leistungsumfang und Möglichkeiten von und in Second Life.”

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“Mitmach-Internet”

Das 3D Netz scheint technisch ja einiges zu bieten. Jetzt ist es sogar zum “Mitmach-Internet” geworden. Schau an:

Wissen, Spaß und Business - darum dreht es sich beim Web 2.0, wenn man einer neuen Studie der Marketing-Börse Glauben schenken darf. Auf den ersten drei Plätzen der bekanntesten Web-2.0-Portale landeten dort Wikipedia mit 96,5 Prozent, Youtube mit 87,7 Prozent und Open-BC mit 81,1 Prozent.
Obwohl gerade diese drei Portale sehr bekannt sind, ist die Zahl der aktiven Mitglieder deutlich niedriger: So sind bei Open-BC “nur” 55,1 Prozent registriert, bei Youtube sind es 13,4 Prozent und bei Wikipedia 11,8 Prozent. Offenbar liegt beim so genannten “Mitmach-Internet” in einigen Fällen doch eher das Zuschauen an erster Stelle.

Quelle: ZDNet.de

Das ist ja wirklich merkwürdig! Es wollen nicht alle mitmachen! Eigentlich schon eine Frechheit, wo man sich doch so viel Mühe mit der Technik gibt und soviel Geld in die Sache pumpt! Und die Trommel so laut schlägt!

Tolle Studie, die rausfindet, was jeder Blogger täglich sieht. Gesamtbesucher der Seite geteilt durch 10 (20, 30, …) ergibt (höchstens) die Zahl der täglichen Kommentare. Und überhaupt, soll man sich jetzt als “passiver Nutzer” nun irgendwie schlecht fühlen? Was will uns diese Studie denn nun sagen was wir nicht ohnehin schon aus dem täglichen Zusammenleben mit Menschen erfahren haben?

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Second Life bores me

Das Thema Second Life ist durch für mich. Ich habe in der Vergangenheit immer wieder versucht mich mit diesem virtuellen zweiten Leben anzufreunden - vor allem weil ich durchaus Affinitäten zu virtuellen Landschaften habe und ich mich in Anarchy-Online oder Word of Warcraft wohl gefühlt habe - aber durch die schlechte technische Umsetzung dieser Second-Life-Welt habe ich nie einen echten Zugang gefunden. Ich verfolge Aufmerksam die Entwicklung von Second Life bei Markus Breuer und komme nun immer mehr zu der Erkenntnis, dass Second Life jeden Tag immer uninteressanter wird. Nicht für die Konzerne und Investoren aber für mich als Benutzer. Es vergeht kein Tag an dem nicht eine neue Firma in Second Life Einzug hält und ich frage mich bei jedem neuen virtuellen Palast, der dort errichtet wird nach dem Nutzen für mich als potentieller Bewohner. Wozu die virtuellen Adidas-Schuhe, wozu die Toyota-Automobile, wozu die mittlerweile unzähligen virtuellen Headquarters der Konzerne?

Jetzt wo der Springer-Verlag gewissermaßen in Second Life vertreten ist und plant eine Bild-Zeitung über das Geschehen in Second Life herauszugeben, jetzt wo Big-Brother einen Container dort aufstellt ist Second Life für mich erst recht kein Thema mehr. Uninteressant. Der Bogen wurde überspannt und er wird in Zukunft wahrscheinlich noch sehr viel mehr strapaziert werden.

Dumpfe TV-Shows habe ich schon im realen Leben und mit Werbung werde ich auch schon im Web 1.0 und Web 2.0 belästigt. Da brauche ich keinen Web 3.0 Layer als Überschicht damit die Werbebotschaften der Konzerne mich penetrieren können. Wozu das reale Leben in einer virtuellen Welt abbilden? Liegt der Reiz einer virtuellen Welt nicht auch darin begründet, dass sie sich von der Realität unterscheidet?

Es wird Zeit, dass die Blase 2.0 mal wieder zum Platzen kommt und zu einer erneuten Bereinigung führt. Die damals beteiligten Konzerne wissen noch allzu gut, wie schnell die Euphorie in Katzenjammer umschlagen kann und betrachten das Geschehen diesmal mit einigem Abstand. Allerdings sind die Investitionen - um in Second Life Fuß zu fassen - dermaßen gering, dass eine weitere Zunahme von Aktivitäten dieser Art zu befürchten ist. Schade drum. Vielleicht macht es die Konkurrenz besser.

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googletube, get stuffed!

Das war’s dann auch mit youtube. Erst die 30.000 Videos die auf Beanstandung einer japanischen Verwertungsfirma kurzerhand gelöscht wurden und nun die Herausgabe der Nutzerdaten von Personen, die urheberrechtlich geschütztes Material hochgeladen haben. Überall wo die Medien- und Musikunternehmen ihre Finger im Spiel hat erfolgt über kurz oder lang der Kahlschlag. Nein, sie haben nichts begriffen. Sie haben nicht verstanden was den Reiz des Netzes ausmacht und wie wertvoll user generated content (buzz!) ist.

Die Medien- und Musikunternehmen, die jetzt eine Kooperation mit Googletube ausgehandelt haben, werden natürlich von Verfolgung der Urheberechtsverletzungen absehen, denn billiger konnten sie ihren eigenen Archive nicht anbieten. Die Drecksarbeit, die Videos bei youtube einzustellen haben ja schließlich die Nutzer selbst erledigt. Man beißt nicht die Hand, die einen füttert. Also erstmal die User verklagen, die Content der Mitbewerber hochgeladen haben. So kann man auf Kosten der User den Mitbewerber schädigen, die bisher keine Partner von youtube sind.

The company has consistently said that it will obey the law and that it doesn’t want copyright material on its site. That message is spelled out in YouTube’s user agreement, as well as in a computer prompt that appears before a person uploads a clip.

Die Haltung youtubes ist bigott. Weshalb sind waren sie nochmal 1.600.000.000 $ wert?

youtube is now blacklisted.

Update: Sehr schön dazu auch dieser Kommentar.

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Kaufrausch. heute: Google

Endlich hat auch Google mal eingekauft. Konnte ja nicht sein, dass nur yahoo sich die tollen Web2.0 Dienste einverleibt. Mal schauen was so eine Video-Plattform kostet? Huch? 1.65 Milliarden US$. Stattliches Sümmchen.

MOUNTAIN VIEW, Calif., October 9, 2006 - Google Inc. (NASDAQ: GOOG) announced today that it has agreed to acquire YouTube, the consumer media company for people to watch and share original videos through a Web experience, for $1.65 billion in a stock-for-stock transaction. Following the acquisition, YouTube will operate independently to preserve its successful brand and passionate community.

Quelle: Google Investor Relations

Hm, wie Google das Geld wohl wieder reinbekommen will? Ach, hier steht’s ja. CBS, Sony BMG,Universal und auch Warner sind kurz vorher aufgesprungen. Och ne, Kaufcontent bei youtube in Flash-Qualität? Wer macht denn sowas?

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digg für OS X Apps

Top-Ten-Listen sind ja sehr beliebt und vor allem die Lieblings-OS-X-Apps-Listen. Um das zu vereinfachen verweise ich mal auf mein Profil bei i use this. Die Liste ist nicht komplett, weil einige Apps noch nicht gelistet sind aber es werden täglich mehr. Eine friends-Funktion ist auch vorhanden, so dass ich mal dazu aufrufe sich darüber mit mir zu verbinden um neue Tools kennen zu lernen. RSS-SchibbeldieSchnapp ist natürlich auch integriert.

…und bevor jo oder jemand anderes investigativ tätig wird…

Nein, ich hab diesen Text aus freien Stücken verfasst. Der Service gefällt mir einfach…

Das ich mich für so etwas mal rechtfertigen muss hätte ich auch nie gedacht…

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