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Archive for Wirtschaft

money to burn

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Wo sollen wir Tanzen?

Rettet das Molotow

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Wo und was ich nicht mehr kaufen werde.

Das zeigt mir heute eine Zeitungsbeilage in Bochum. Sowas ist Zynismus übelster Sorte.

Wie kann man den eigenen, quasi grade entlassenen Angestellten so eine Werbung präsentieren? Erwartet Nokia tatsächlich, dass jetzt die ehemaligen Kollegen Mobiltelefonverträge abschlissen?

Was soll ich dazu sagen? Was?

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Sympathie verspielt

Wir können einen Streik länger durchhalten, als es die Bundesrepublik verkraftet.

Quelle: GDL-Chef Schell

Tja, Ihr Staatsfeinde von der GDL. Ihr habt meine Sympathie verspielt.

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Mut zum Mittelmaß

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Auch Kleinvieh macht Meinung.

Hatte zwar nur wenige und nicht besonders gute, seit heute Morgen habe ich aber nur noch eins. Viel Spass auf flickr. Und besucht bitte in Zukunft einen anderen Dienst.

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terrorismus in second life

breaking news: eine der, nach eigenen aussagen, wichtigsten inseln in second life ist durch einen hackerangriff nahezu völlig zerstört worden. die abc insel des gleichnamingen amerikanischen australischen fernsehsenders wurde durch eine cyberbombe dem erdboden gleich gemacht. es ist nur noch ein tiefer krater zu sehen wo vorher ein music-club und andere diverse abc-einrichtungen zu nutzen waren. berichte über tote oder verletze gibt es bislang nicht. soweit die boulevardesque schlagzeile.

It looks like we’ve had some enormous cyber-bomb set off on our site. Somebody has nuked us in some way, shape or form, and they’ve obliterated almost every object on the site.

einer unbekannten hackergruppe ist es allerdings wohl tatsächlich gelungen die insel zu verändern und nahezu alle objekte zu entfernen. linden labs hat mittlerweile, etwas verspätet, die insel wieder restauriert.

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epo - wie poe - wie das verräterische herz

ich gestehe noch nie verbotene leistungssteigernde substanzen zu mir genommen zu haben. ganz ehrlich. aber jetzt wirklich. ich habe auch noch nie drüber nachgedacht, nur geträumt habe ich davon. einmal ein held zu sein, der von allen geliebt wird, den alle als freund haben wollen und den jeder mit namen kennt. überwältigt von dem ruhm und von den journalisten, die mich fragen wie ich mich im moment des triumphs gefühlt habe, besoffen von mir selbst habe ich dann meine phrasen abgespult und manisch in die kameras gelächelt, die im close-up nur meine augenpartie einrahmen. ob ich denn auch immer an mich selbst geglaubt hätte - auch in schwierigen situation - wollten sie dann wissen.

dann bin ich plötzlich schweissgebadet aufgewacht, bin noch etwas schlaftrunken in die küche geschlurft, habe das weisse päckchen aus dem obstfach genommen, die verpackung entfernt und eine frisch kanüle auf die mit epo gefüllten spritze geschraubt. mit dem zeigefinger, wie ein junke habe ich dann gegen den zylinder geschnipst, damit sich die luftblasen lösen. mich auf den küchenstuhl gekauert, die spritze in das tatoo gestochen, damit meine familie davon nichts erfährt, den kolben dann ganz langsam heruntergedrückt und mich selbst entwürdigt.

ich war wach. das alles für einen traum.

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Wert der Musik

“Weil eine Festplatte immer das Gleiche wiegt - egal ob 100, 1.000 oder 10.000 Musikdateien darauf gespeichert sind -, geht schleichend das Gefühl für den Wert von Musik verloren”, sagt Michael Haentjes, Vorsitzender der Deutschen Phonoverbände, anlässlich des Tages des geistigen Eigentums.

golem.de

Ich will mal garnicht auf den dann noch folgenden Teil eingehen. Und auch gewisse, mir merkwürdig erscheinende Thesen unkommentiert lassen.

Aber ich möchte dieses Zitat als Aufhänger nutzen und die These aufstellen, dass der Tonträger ansich (egal ob nun HDD, CD, MC oder Vinyl) die Musik schon wertlos macht - nämlich in dem er sie zum immer konsumierbaren Produkt macht und sie sich dadurch vom Künstler gelöst hat und zur Handelsware geworden ist.

Wirkliche “Musik” kann man nur vom Künstler direkt vorgetragen bekommen - und dann ist es komplett egal, woher der Klang kommt. Von mir aus auch aus dem quäkigen Brüllmodulator eines Handtelefons.

HDD, CD, MC oder Vinyl sind nicht Kunst, sie sind ein Datenträger in einem Distributionskanal und damit Ende. Kunst liefert nur der Künstler, leblose Presswerke liefern Handelsware.

Nachtrag:
Wenn uns dieses leblose Erzeugnis reicht, dann sind wir Konsumenten an diesem Problem ebenso schuld wie an allen anderen verdorbenen Waren auch.

Besucht mehr Live-Veranstalungen, hört weniger Tonträger gleich welcher Art und fördert so echte Kunst. Das trifft auch auf Radio, TV und Streams zu. Massendistribution bringt solche Stilblüten wie das Zitat oben zu Tage. Da muss sich niemand wundern.

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Macworld ohne Mac / das Ende des Mac as we know it

Also, als Mac-Entwickler auf einer Mac-Messe wäre ich schon erheblich angefressen, wenn auf der Keynote nicht auch nur ein einziges Wort zu einem einzigen Mac-Thema gefallen wäre. Aber wen wundert es schon, dass der Todesschrei des Macintosh - wegen der Streichung von Computer aus Apple Computers - im kollektiven Massenorgasmus-Gebrüll der Jobs-Jünger verhallt?

Das schoss mir im Januar 2007 zu den Ereignissen rund um die Macworld durch den Kopf doch verliess dieser kurze Kommentar nie den draft-Status. Nun manifestiert sich diese Berfürchtung, denn Leopard wird auf Oktober verschoben.

However, iPhone contains the most sophisticated software ever shipped on a mobile device, and finishing it on time has not come without a price — we had to borrow some key software engineering and QA resources from our Mac OS X team, and as a result we will not be able to release Leopard at our Worldwide Developers Conference in early June as planned.

Quelle: Apple statement

Nicht, dass das dramatisch wäre - Windows Vista wurde immer und immer wieder um mehrere Jahre verschoben - doch diese Begründung bestätigt, dass Apple das Hauptaugenmerk nicht mehr auf Computer richtet, sondern auf die Unterhaltungs- und Kommunikationsbranche.

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